COMENIUS 1 
im Rahmen des Bildungsprogramms SOKRATES  
der Europäischen Kommission
 
 Auszüge aus den Inhalten von COMENIUS  1 Schulpartnerschaften
 
Allgemeine 
Zielsetzungen und Struktur 
 
 
Die Aktion "COMENIUS" zielt insgesamt darauf ab, die Qualität der Schulbildung zu verbessern und ihre europäische Dimension zu stärken, insbesondere durch die Förderung transnationaler Zusammenarbeit zwischen Schulen und der beruflichen Entwicklung des Schulpersonals. Gleichermaßen fördert die Aktion den Fremdsprachenerwerb und das interkulturelle Bewusstsein in der europäischen Schulbildung. 
 
COMENIUS- 
Schulprojekte 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mit einem COMENIUS-Schulprojekt soll die europäische Dimension der Schulbildung durch die Förderung der transnationalen Zusammenarbeit zwischen Schulen gestärkt werden. Die COMENIUS-Schulprojekte verschaffen Schülern und Lehrern aus mindestens drei teilnehmenden Staaten die Gelegenheit, im Rahmen des regulären Unterrrichts zusammen an einem oder mehreren Themen von gemeinsamem Interesse zu arbeiten. Dabei können sie Erfahrungen austauschen, unterschiedliche Aspekte der kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Vielfalt in Europa beleuchten, ihr Allgemeinwissen erweitern sowie ihre jeweiligen Sichtweisen besser verstehen und schätzen lernen. Die Motivation und Fähigkeit der Schüler , in Fremdsprachen zu kommunizieren und damit Fremdsprachen zu lernen, wird dadurch erheblich gefördert. 
Die COMENIUS-Schulprojekte geben Schülern wie Lehrern außerdem die Möglichkeit, neue Fähigkeiten zu erwerben bzw. bereits bestehende auszubauen, und zwar nicht nur im Bereich des Projektschwerpunkts, sondern auch in anderen Bereichen wie z. B. Teamfähigkeit, soziale Kompetenzen (Schüler-Schüler- und Schüler-Lehrer-Beziehung), Planung und Durchführung von Kooperationsaktivitäten sowie umgang mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien. 
Einbeziehung der gesamten Schule 
Die COMENIUS-Schulprojekte sollten 
  • in die reguläre Arbeit der Schule eingebunden sein
  • innerhalb des im Lehrplan vorgesehenen Unterrichts stattfinden
  • mehrere Klassen einbeziehen
  • sich möglichst nachhaltig auf die Schule auswirken
 
Koordinierende  
Schule  
 

 
 
 
 
 

 
 
 
 

Die koordinierende Schule ist für folgende Aufgaben verantwortlich:   

 - pädagogisches Konzept und Projektentwicklung  
 - die gesamte Verwaltung des Projektes  
 - Einberufung von Treffen mit den Kollegen der Partnerschulen  
 - Verfassen der Tätigkeitsberichte  
 - sicherstellen, dass sich alle Schulen an die vereinbarten Termine halten  
  
Auf den regelmäßig stattfindenden Projektbesprechungen zwischen den Lehrern  
der koordinierenden Schule und der Partnerschulen sollte jeweils ein Arbeitsplan  
für den kommenden Zeitraum aufgestellt werden, der eine klare Aufgabenverteilung  
sowie Lernziele, Strategien und Termine vorsieht.

 
Partnerschulen  
 
 
 
 
 
Alle an einer Partnerschaft beteiligten Parteien sollten aus dem Prozeß der  
Zusammenarbeit, der geprägt ist durch den Austausch von Ideen, Wissen und  
Erfahrungen, einen Nutzen ziehen können. Jede Partnerschule bestimmt einen  
Ansprechpartner für das Projekt, der die Verantwortung für die Koordination  
der Projektaktivitäten in seiner übernimmt und regelmäßigen Kontakt mit den  
Kollegen der anderen beteiligten Schulen pflegt.
 
Organisation  

 
 
 
 
 
 

Im Rahmen des Projektes sollten ein oder mehrere Themen von europäischen  
Interesse durch eine Reihe pädagogischer Aktivitäten  erarbeitet werden. Für diese  
Aktivitäten gelten die folgenden Prinzipien. Sie sollten:  
 - in die reguläre Arbeit der Schule integriert werden  
 - innerhalb des im Lehrplan vorgesehenen Unterrichts durchgeführt werden  
 - eine oder mehrere Klassen einbeziehen  
 - sich möglichst nachhaltig auf die gesamte Schülerschaft der Schulen auswirken
 
Finanzielle   
Unterstützung  
 
 
 
 
Zuschüsse für die Projektentwicklung 
in der Regel bis zu 2000 EURO pro Jahr für die koordinierende Schule  
und bis zu 1500 EURO für jede teilnehmende Schule.  
Lehrermobilitätsmaßnahmen - flexibler Betrag  
Lehreraustausch, Betriebspraktikum/Teacher Placement,  
Studienbesuche für Schulleiter/Projektkoordinatoren
 
 
Titel unseres Projekts 
 
 

 
 

Art and design in vocational school 



Transfer und Präsentation von Kultur, Kunst und Kunsthandwerk  
aus der Gegenwart - Vergangenheit - Zukunft 
 
 Berufsfelder 
 
Körperpflege, Holztechnik, Textiltechnik, Elektrotechnik
Teilnehmer Florenz/Italien, Klaipeda/Litauen, Lüneburg/Deutshland 
als Gäste 
Iisalmi/Finnland, Tallinn/Estland (2 Schulen),Växjö/Schweden 
 
Hauptziele
  • Internationaler Transfer von Kultur und Kunst aus dem Handwerk in die Partnerschulen/Regionen
  • Förderung des europäischen Gedankens und Erreichung eines besseren Verständnis untereinander
  • Ausweitung und Weiterentwicklung der Kontakte zwischen den Schulen/Regionen
  • Präsentation der Länder in den Schulen/Regionen
Vorbereitungsphase Recherchieren, zusammenstellen und verschicken von landes- und regionspezifischen Material aus Kultur und Kunst verbunden mit dem jeweiligen Berufsfeld via Post, e-mail und Hinweise auf LINKS im Internet an die Partnerschulen. Sichtung und Auswertung des Materials.
Projektphasen In den Projektwochen der Schulen erfolgt die Projekterstellung 
 
1. Jahr Erstellung eines Bildes - Titel "Wir in ... (Name des Landes/Region)" Größe cirka 1 x 1,50 m. Die SchülerInnen verarbeiten das zugesandte Material als collage, Zeichnung u. a. zu einem Bild.Am Ende der Projektwoche erfolgt eine Ausstellung. Danach werden die Bilder in die Flure der Fachgruppen aufgehängt und stehen auch für weitere Ausstellungen in der Region zur Verfügung. Über die Projektwoche und das Endprodukt wird eine CD-ROM erstellt. Präsentation im Internet. 
 
2. Jahr Kultur und Kunst im 20. Jahrhundert - Rückblick. Erstellung einer Zeitung/Präsentation im Internet 
 
3. Jahr  Kunst und Handwerk im 21. Jahrhundert. Kontaktaufnahme zu Künstlern und Designer in der eigenen Region. SchülerInnen kreieren Kunstgegenstände in der Schule 
 
Nachbereitungsphase Recherchieren auf Parallelität, Innovation, Evaluierung in der eigenen Schule, Austausch mit den Partnerschulen via e-mail und Videokonferenzen 
 
 
  
   Kennzeichen des Projektes ist die Motivation der Schülerinnen/Schüler durch:  
 
      -  Handlungsorientiertes Erarbeiten der Unterrichtseinheiten, Projekte usw.,   
      -  Präsentation durch Übermittlung im Internet, Videokonferenzen,   
      -  Förderung der gemeinsamen Fremdsprache Englisch und Kennenlernen weiterer   
         europäischer Sprachen,   
      -  Vorstellung des berufsbildenden Schulwesens in der EU,   
      -  durch Evaluierung fremder Dokumente - Innovation in den Klassen.   
   
 Durch die Möglichkeit der Lehrermobilitätsmaßnahmen soll die europäische Zusammenarbeit   
 zwischen diesen Schulen gestärkt werden. Neue Ideen der Lehrerinnen/Lehrer bei der   
 Zusammenarbeit zu eine Erweiterung der Kontakte führen - zum Beispiel Schüleraustausch.   
 
 
Ergebnisse: 

 
 
 
 
 
 
 
 

 
 Im regelmäßigen Abstand tauschen die Schulen ihre Arbeitsergebnisse aus.   
 Lehrerinnen/Lehrer und Schülerinnen/Schüler recherchieren auf   
 Parallelität und Innovation für die eigenen Projekte; danach   
 Evaluierung.   
 Am Ende des  Projektjahres erfolgt in jedem Land eine Ausstellung   
 des Projektes.   
 Weitere Information:   
    www.haar-stylist.de   
    www.home.t-online.de/home/Gerhard.Luehr  
 
Beginn und  
Laufzeit:
  
  1. August 2002  
  3 Jahre  
 
Koordination: 
 
 
 Georg-Sonnin-Schule Lüneburg  
 Projektkoordinator G. Lühr  
 
Teilnehmer: 
 
  
 Länder siehe oben -  
ca. 660 SchülerInnen und 80 LehrerInnen 
 
Idee und  
Projekttitel: 
 
 
 G. Lühr   
 
Gerhard Lühr  2002
 
news
 
www.haar-stylist.de by Gerhard Lühr  8/02  teacher  
 
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